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25.04.2009
18:37
outer mongolia
outer space
 
teufel
wenn man etwas überlebt (und das tun wir ja, streng genommen, täglich alle - ich meine, außer denen, die es doch nicht schaffen, aber die lesen ja hier grad nicht mit... wo war ich?)... wenn man also etwas überlebt, dann ist das ja immer ein anlaß, zu feuern. feiern. im nachhinein stellt man, im überschwange, zusammenhänge her, die nachweislich nie bestanden haben, und hält die ganze sache für einen glücklichen zufall oder gar einen schicksalswink.
egal. es gibt gut und gern teile meines leben, denen ich mich nicht verpflichtet fühle. ich hab mich manchmal verzettelt, manchmal verzottelt, aber immer wieder gefangen. und immer wieder befreit.
der trick ist: in seiner eigenen hölle teufel sein.
zitat des tages: "man muss nur zehntausend stunden an einer sache arbeiten", malcolm gladwell
lied des tages: journeyman, the lovetones.
 
21.04.2009
21:19
leipzig
deutschland
 
mehr als 140 zeichen
freunde der sonne, es vergeht kein tag, an dem ich nicht lange, differenzierte, wohl begründete abschiede kriege. das ist offenbar ein frühling der abschiede. aber auch einer der neuzugänge. ich wähle mir sozusagen, der not gehorchend, ein neues volk.
zitat des tages: "ich twitter am ganzen körper" (anonym)
lied des tages: the backseat von the gaslight anthem.
 
17.04.2009
02:42
leipzig
deutschland
 
rührkuchen
ich hatte heute abend eine sehr schöne lesung. danke allen freunden, kollegen, zuschauern, stammhasen und lesern, die da waren, vor allem romy, die in einem säckchen alle meine bücher zur signatur herangeschleppt hatte. wofür sie eine säckchenkarre brauchte.
was da ins herz geht, lädt mich auf für folgendes. was auch immer das ist.
huch, hat sich grad selbst ein wenig in rührung geredet: eb
 
13.04.2009
18:47
leipzig
deutschland
 
sehr großer innerer osterspaziergang mit studium von unkräutern, bzw., ich benutze mal den euphemismus, wildkräutern. wie mein onkel hanno immer sagt: im mittelalter hätten sie mich verbrannt. heute genieße ich als wildkraut nicht nur achtung, sondern werde in salate, tees und seifen geschnippelt. ein fortschritt, letztlich.
für alle ewig gestrigen, die sich beschweren, dass ich weniger in dieses tagebuch schreibe: ich bin nunmehr im zehnten jahr meiner niederkunft, quatsch, niederschrift, und ich bin weitgehend aufs twittern umgestiegen. verstehen sie mich nicht falsch, aber... ihr müßt schon mit mir umsteigen, wenn ihr weiterhin anteil an meinem kleinen schicksal nehmen wollt, denn dies hier ist ein langsames fade out.
zitat des tages:
"nach einer guten tasse kaffee verzeiht man sogar seinen eltern", oscar wilde
lied des tages: human nature von michael jackson
 
12.04.2009
22:13
leipzig
deutschland
 
gutsein IV
man... (mann??)... möchte die frauen nachgerade davor waren, gute menschen zu sein. gutsein muss man (??) sich leisten können. gutsein ist ein luxus, den man (??) sich leisten können muss.
was ist denn heute in mich gefahren?
hasszitat des tages, immer noch und immer wieder:
man sieht nur mit dem herzen gut
 
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